Pressemitteilung: Zusammenschluss von BAG-SHI und BAG-E
Bundesabeitsgemeinschaft der Sozialhilfeinitiativen (BAG-SHI) und Bundesarbeitsgemeinschaft der unabhängigen Erwerbsloseninitiativen (BAG-E) haben sich auf der Bundesfachkonferenz (5.11.-7.11.) der BAG-SHI in der Jugendgästehaus Mainz zur Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen zusammengeschlossen.
Die gegen die Betroffenen gerichteten gesetzlichen Änderungen (Hartz IV) haben es erforderlich gemacht, die Kräfte von BAG-SHI und BAG-E miteinander zu verbinden.
„Ein gemeinsames Auftreten aller durch Armut ausgegrenzten ermöglicht zukünftig eine schlagkräftigere Interessenvertretung“, so Erika Biehn, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen.
Einig waren sich die Teilnehmer der Bundesfachkonferenz, in ihren Reihen keine Nazis zu dulden.
Die zum Teil verdeckten, zum Teil offenen Unterwanderungsversuche der Neonazis der gegen Hartz IV aktiven Bewegungen der letzten Monate zeigen, welche Gefahren der konsequent betriebene Abbau sozialstaatlicher Schutzrechte in sich birgt: „Sie nutzen die augenblicklich angespannte Stimmung, um die von den Verschärfungen der Lebensbedingungen betroffenen Menschen mit einem Konstrukt von Nationalismus und Sozialismus in ein faschistisches Fahrwasser zu lenken“, so Frank Jäger, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen.
Hiervon grenzt sich die BAG-SHI als Vertreterin der von Armut und Ausgrenzung betroffenen Menschen klar und deutlich ab.
Für Informationen zur Bundesfachkonferenz der BAG-SHI steht Frau
Erika Biehn, Vorsitzende der BAG-SHI zur Verfügung unter
0160/2811699.
i. A. des BAG-SHI Vorstandes