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BAG-SHI Literaturempfehlungen / Rezensionen

by Frank Jäger last modified 2008-11-10 14:43

Jäger/Thomé, Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-ZFrank Jäger / Harald Thomé: Leitfaden Alg II / Sozialhilfe von A-Z

Die grundlegend überarbeitete Neuauflage des bekannten "Standardwerks für Arbeitslosengeld II-Empfänger". Im 1. Teil sind alle Leistungen ausführlich in verständlicher Form in 91 Stichwörtern dargestellt. Möglichkeiten, sich gegen Behörden zur Wehr zu setzen, werden im 2. Teil in 30 Stichwörtern beschrieben.

Leitfaden für Alg II / Sozialhilfe von A-Z

Neuerscheinung:

Frank Jäger, Harald Thomé
Stand 1.Oktober 2008
25. Auflage, 449 Seiten, 10 Euro inkl. Versand
ISBN    3-932246-78-0 / 978-3-932246-78-4

  • Bestellung: per Email über agtuwas (at) web.de oder d.v.s (at) t-online.de,
    per Fax: 069 / 74 01 69
    per Brief: DVS Verlag, Schumannstr. 51, 60325 Frankfurt
  • Weitere Informationen und Leseproben erhalten sie auf der Seite von Tacheles e.V.


Wie sichere ich meinen Lebensunterhalt?Widerspruch e.V.: Wie sichere ich meinen Lebensunterhalt

Wegweiser durch den Amtsdschungel

Zur ausführlichen Beschreibung

Leitfaden "Wie sichere ich meinen Lebensunterhalt ?  - Arbeitslosengeld II /  Sozialhilfe / Grundsicherung"
Neuauflage Sept. 2008:
ISBN 978- 3-86039-012-2
3. Auflage September 2008, 272 Seiten, broschiert
Bezugspreis: 8,80 € (gegf. zzgl. 1,20 Versandkosten)

Der Leitfaden ist über uns -  widerspruchev@web.de -  oder den Buchhandel beziehbar. Widerspruch e.V. - Sozialberatung, Rolandstr. 16, 33615 Bielefeld


Titelseite der Darmstädter-Dieburger Hartz-IV-FiebelAlbrecht Brühl / Johannes Hörner: Darmstädter-Dieburger Hartz IV-Fibel für Eltern und Kinder

Nicht nur für Familien geeigneter Leitfaden für Darmstadt und Umgebung.
2. Auflage, Februar 2007
Bezug über:
Caritasverband Darstadt e.V.
Allgemeine Lebensberatung
Heinrichstr. 32A
64283 Darmstadt
Telefon (06151) 999-110

Kostenbeitrage: 5 Euro nach Vorkasse inklusive Portogebühren. Sparkasse Darmstadt, BLZ 508 501 50, Konto-Nr. 2 002 892


Titelseite Leitfaden AgTuWasAg TuWas (Hg.): Leitfaden Alg II / Sozialhilfe von A-Z

Der brandaktuelle Ratgeber beinhaltet 20-monatige „Hartz IV-Erfahrung” aus Beratungs- und Schulungspraxis. Er ist auf dem Stand der neuen Rechtslage nach Inkrafttreten des SGB II - Fortentwicklungsgesetzes im August 2006 und berücksichtigt aktuelle Rechtsprechung der Sozialgerichte bis Anfang Oktober 2006.

AG TuWas (Hg.) www.agtuwas.de
Autoren: Rainer Roth und Harald Thomé
Stand: 1. Oktober 2006
24. Auflage
434 Seiten
Preis: 8 Euro incl. Versand

Weitere Informationen unter http://www.tacheles-sozialhilfe.de/literatur/Leitfaden.html


AgTuWas - Leitfaden BehinderteAg TuWas: Leitfaden "Sozialhilfe für Behinderte und Pflegebedürftige von A - Z"

Der erste Behindertenleitfaden entstand 1978. 1995 erschien er in der 7. Auflage. Die Pflegeversicherung war eingearbeitet. Im September 2005 ist auf der Grundlage des SGB XII eine komplett überarbeitete Neuauflage erschienen. Autorin ist Nanna Hamfler..

Stand März 2005; 8. Auflage
Preis: 5 € incl. Versand
ISBN 3-932246-47-0

Weitere Informationen unter der Internetseite der AG Tuwas



Anne Allex/Siegfried Dierke: KRANK-SEIN in den Zeiten von HARTZ IV

Die Broschüre ist ein Wegweiser durch die Krankenversicherung für die MultiplikatorInnen in der örtlichen Sozialberatung zu Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie für LeistungsbezieherInnen zur Optimierung bzw. Vermeidung von Kosten zu ihrer gesundheitlichen Versorgung.

Siegfried Dierke beschreibt das Geflecht von Gesetzlicher Krankenversicherung (SGB V), Hartz IV (SGB II) und neuer Sozialhilfe (SGB XII) sowie die Folgen von Hartz IV für den Krankenversicherungsschutz und die Kostenübernahme im Krankheitsfall je nach Familienstatus bzw. Zurechnung zu einer Bedarfsgemeinschaft. Er erläutert die Pflicht- und Familienversicherung, den freiwilligen Versicherungsschutz und die gleichgestellte Krankenversicherung nach § 264 SGB V. Außerdem weist er auf Möglichkeiten hin, wie im Rahmen der Sozialhilfe ggf. weitere Leistungen beantragt werden können. Aufgezeigt wird, wann der Verlust des Versicherungsschutzes droht, und wann Erkrankte ihre Behandlungskosten aus dem privaten Geldbeutel bezahlen müssen. Zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung aller Hilfebedürftigen wird ein Katalog von Änderungsbedarfen und politischen Forderungen vorgestellt. Zur Orientierung werden Patientenberatungsstellen im Bundesgebiet und einige zentrale Rechtsverordnungen angegeben.

Die Schutzgebühr der Broschüre beträgt 3 EUR, bei geringer Stückzahl unter 5 Stück zzgl. Porto.

Bestellungen bitte an Siegfried Dierke (email: s.dierke@web.de) / Anne Allex (email: anne.allex@web.de) mailen. Eine Rechnung mit Kontenangabe wird mit der Sendung zugeschickt.

Titelseite Brühl/Hofmann: Durchführungshinweise...

Brühl/Hofmann: Durchführungshinweise der Bundesagentur für Arbeit für die Anwendung des Sozialgesetzbuch II (SGB II)

1. Aufl., (Stand Mai 2005)
ISBN 3-9809050-3-9
16,80 € incl. Versandkosten

Ein kompaktes Buch, das auch für unterwegs geeignet ist und eine gute Alternative zu einem Ordner voller Ausdrucke bietet. Es enthält auch die Anlagen der Durchführungshinweise, relevante Gesetzestexte und ein Stichwortregister.

Bestellungen an:

Albert Hofmann
Carl-Goerdeler-Str. 124
60320 Frankfurt/Main
Fax: (069) 56 003 758
E-Mail: dr.ahofmann@t-online.de


Titelseite: Nach den Sternen greifen

Runder Tisch der Erwerbslosen und Sozialhilfeorganisationen:
„Nach den Sternen greifen“

Beiträge zur Debatte über ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle.

Broschüre, 60 S.
Berlin/Frankfurt Main, Juni 2005
Gefördert von Stiftung „Menschenwürde und Arbeitswelt“ und Netzwerk Selbsthilfe Berlin e.V.
Schutzgebühr: 3,00 Euro

Mit Beiträgen von

  • Harald Rein (Heaven can't wait),
  • Erika Biehn (Armut überwinden statt verschleiern),
  • Sascha Liebermann (Freiheit statt Vollbeschäftigung),
  • Martin Künkler (Die Verhältnisse zum Tanzen bringen),
  • Angela Klein (Ein garantiertes, individuelles indesteinkommen),
  • Ronald Blaschke Allgemeines, bedingungsloses garantiertes und ausreichendes Grundeinkommen
  • Wolfram Otto (Die Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle ist keine Utopie),
  • Roland Roth (Alternativen für die es sich zu streiten lohnt),
  • Anne Allex (Bedingungsloses Grundeinkommen - für alle!)

Bezug per Selbstabholung oder gegen Vorkasse auf das Konto der Berliner Sparkasse, Kto.-Nr. 2804734130, BLZ 10050000 mit Bestellung über Anne Allex/Berlin (anne.allex@gmx.de) oder Harald Rein/Frankfurt am Main (h.rein@freenet.de).


Titelseite des Leitfadens von Widerspruch e.V.

Widerspruch e.V. Leitfaden:
"Wie sichere ich meinen Lebensunterhalt"

Nachdem uns der Jahreswechsel 2005 eine neue Gesetzeslage im Sozialrecht beschert hat, gibt es in diesem Bereich zur Zeit mehr Fragen als Antworten. Wir haben uns deshalb daran gewagt, unseren bisherigen "Wegweiser durch den Sozialamtsdschungel" völlig neu zu bearbeiten und einen Leitfaden zur aktuellen Sozialgesetzgebung herausgegeben.

Der Leitfaden ist in erster Linie ein Ratgeber für Betroffene, der Erwerbslose und andere Sozialleistungsberechtigte durch Information und Aufzeigen von Handlungsmöglickeiten in die Lage versetzen soll, ihre Rechte zu kennen und durchzusetzen. Gleichzeitig soll er den MitarbeiterInnen von Beratungsstellen und Sozialverwaltung als professionelle Beratungsgrundlage dienen.

Der Leitfaden ist zu beziehen über uns (widerspruchev@web.de)

oder die
AJZ Druck und Verlag GmbH
Heeper Strasse 132
33607 Bielefeld
Tel.: 0521 / 17 72 39
Fax: 0521 / 521 20 43
ajzdruck@t-online.de

oder über den Buchhandel
ISBN 3-86039-012-0
1. Auflage, Stand 1. Juli 2005
213 Seiten, broschiert,
Bezugspreis: 7,50 Euro
(ggf. zzgl. 1,20 Euro Versandkosten)


Georg Classen:
Sozialleistungen für MigrantInnen und Flüchtlinge
Grundlagen für die Praxis

Titelseite: Sozialleistungen für MigrantInnen und Flüchtlinge

Der neue Rundbrief erläutert, unter welchen Voraussetzungen Flüchtlinge und Migranten in Deutschland Sozialleistungen erhalten. Dargestellt werden u.a. die Ansprüche auf Grundsicherung für Arbeitssuchende sowie die Bestimmungen für Sozialhilfe und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Darüber hinaus werden das Arbeitserlaubnisrecht und die Regelungen für die Teilnahme an Deutschkursen erläutert.

„Flüchtlingsrat, Zeitschrift für Flüchtlingspolitik in Niedersachsen“ Sonderheft 106/107, Februar 2005
ISSN 1433-4488 H 43527
Bezug über den  Niedersächsischen Flüchtlingsrat für 7 Euro

Förderverein Niedersächsischer Flüchtlingsrat e. V.
Langer Garten 23 B
31137 Hildesheim
Tel: + 49 (05121) 15 605
Fax: + 49 (05121) 31 609
bestellung@nds-fluerat.org

  • Der o.g. Leitfaden von Georg Classen zum AsylbLG, SGB II und XII für MgantInnen und Flüchtlinge ist nun auch online als Volltext (Pdf-Datei 1365 kb) verfügbar.
    Herunterladen unter: www.fluechtlingsinfo-berlin.de

Titelseite: Brühl/Sauer - Mein Recht auf Sozialleistungen

Albrecht Brühl und Jürgen Sauer:
Mein Recht auf Sozialleistungen

Dieser Rechtsberater ist eine gute Orientierungshilfe für das neue System der Sozialleistungen. Klar und strukturiert erläutern die Authoren, welche Ansprüche und Pflichten bei Arbeitslosengeld II, Sozialgeld und Sozialhilfe bestehen. Dabei werden alle Lebensbereiche, vom Auto bis zur Wohung, abgedeckt und alle Hilfen zu Lebensunterhalt, Gesundheit und Pflege erläutert. Beispiele und Tabellen helfen dabei bestehende Rechte durchzusetzen.

  • Beck Rechtsberater im dtv (5243), 1. Auflage, Stand: 1. November 2004, Bezug im Buchhandel (ISBN: 3-423-05243-0), Preis: 9,50, 309 Seiten


Gisela Tripp und Jonny Bruhn-Tripp:
Das Arbeitslosengeld II - Eine Orientierung zu den neuen Gesetzen

  • Information zum Thema Arbeitslosengeld II (Juli 2004)
    herunterladen als Pdf-Datei oder gedruckt bestellen beim Arbeitslosenzentrum Dortmund
  • Sanktionen beim Arbeitslosengeld II und Sozialgeld nach dem Sozialgesetzbuch II (Januar 2004)
    herunterladen als Pdf-Datei beim Arbeitslosenzentrum Dortmund


Jonny Bruhn-Tripp; Gisela Tripp, Bertrix Heßling:
Die neue Sozialhilfe zum Lebensunterhalt

Einführung in die Sozialhilfe zum Lebensunterhalt des Sozialgesetzbuches XII (Januar 2004)

herunterladen als Pdf-Datei auf den Seiten des Arbeitslosenzentrums Dortmund


Hubert Heinhold/Georg Classen:
Das Zuwanderungsgesetz - Hinweise für die Flüchtlingssozialarbeit

Hg. Informationsverbund Asyl/ZDWF e.V. erarbeitet von Rechtsanwalt Hubert Heinhold und Georg Classen
Stand: Januar 2005


Rainer Roth:
Sozialhilfemissbrauch
Wer missbraucht hier eigentlich wen?

Fachhochschulverlag Frankfurt, September 2004, 103 Seiten
Diese Buch kann in der BAG-SHI Geschäftsstelle per E-Mail bestellt werden


Albrecht Brühl/Albert Hofmann:
Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II)
Grundsicherung für Arbeitssuchende


Gesetzestext, Erläuterungen und Informationen für Betroffene, Berater und Behörden

Der Ratgeber informiert über die Gesetzesgeschichte, die Hilfeberechtigung, die Arbeitsförderung, den Lebensunterhalt, den Einkommens- und Vermögenseinsatz, die Bedarfs- und Verwandtengemeinschaften, die Sanktionsmöglichkeiten der Arbeitsagenturen, die Träger und das Verfahren.
Im Buch abgedruckt ist der Gesetzestext. Der Verordnungsentwurf zur Berechnung von Einkommen und Nebeneinkommen ist hier ebenso eingearbeitet, wie die nach der Krisensitzung im Kanzleramt angekündigten gesetzlichen Änderungen.
  • 186 Seiten, 12,80 Euro (im Preis sind die Versandkosten enthalten.)
    Stand: August 2004
  • Bestellungen an:
    Albert Hofmann, Carl-Goerdeler- Str 124, 60320 Frankfurt,
    Fax 069-56 00 37 58, email: dr.ahofmann@t-online.de

Gisela Notz:
Löcher im sozialen Netz - Sozial-Politik und Geschlecht

Reihe:
Wissenschaft in Gesellschaftlicher Verantwortung
Hrsg.: Joseph Dehler, Gerd Michelsen, Judith Pauly-Bender, Magda Schirm, Klaus-Peter Schmidt-Deguelle
Frankfurt 2003, VAS (Verlag für Akademischer Schriften), Band 46, ISBN 3-88864-146-2

Gisela Notz:
Familien - Lebensformen zwischen Tradition und Utopie

Neu-Ulm 2003, AG SPAK Bücher, 75 Seiten, 7 €, ISBN 3-930830-34-5

Familien haben heute eine andre Stellung als früher. Es gibt weniger „kinderreiche“ Familien, aber öfter „mütter- und väterreiche“ Kinder, weniger Heiraten, mehr Lebensgemeinschaften und „uneheliche“ Kinder sowie steigende Scheidungsraten. „Meine, deine, unsere Kinder“, so heißt es in etwa zehn Prozent der Familien mit Kindern.

Der Zerfall der Familie wurde schon Mitte des 19. Jahrhunderts beklagt. Entwickelt hat sich aus diesem Zerfall der Typ der heutigen Kleinfamilie. Inzwischen wird aber die traditionelle Familienform schon wieder „unterlaufen“, es entwickeln sich vielfältige andere Lebensweisen mit den unterschiedlichsten personellen Zusammensetzungen. „Familie“ ist zu einem ausgesprochenen komplexen Bild geworden. Viele Menschen verstehen ihre Beziehungsformen bewusst als Alternative zur „normalen“ Familie. Sie schaffen sich Lebenszusammenhänge, die ihnen die Geborgenheit und Zuwendung geben, die sie in ihrer Herkunftsfamilie nicht gefunden haben. ?Neue“ Lebensmöglichkeiten eröffnen neue Freiheiten, aber auch neue Schwierigkeiten.

Das FORUM WISSENSCHAFT:
Heft 4 (Oktober 2003) zum Thema »Soziale Gerechtigkeit«

Das Ende des Sozialstaates als neues „Modell Deutschland“ wird mit einer neuen „Gerechtigkeit“ ettikettiert, die Ungleichheit und Armut quasi als Naturgesetz propagiert. Wenn es jetzt sogar die SPD so sieht, waren dann vielleicht doch alle Entwicklungen hin zu mehr Gleichheit und Demokratie bloß eine linke Illusion, wie die Konservativen schon immer behauptet haben?

Informationen zu allen Dimensionen und Bereichen der »Reform« des Sozialen bieten Beiträge u.a. von Frieder O. Wolf, Heinz-Jürgen Dahme, Norbert Wohlfahrt, Christiane Morgenroth, Dirk Hauer, Anne Allex, Erika Biehn, Frank Jäger, Hannelore Buls, Evelyn Kenzler, Kai Eicker-Wolf.

Das neue Heft »Soziale Gerechtigkeit. Neue Leitbilder, neue Realitäten« kann für 7 € plus Porto bestellt werden bei:
Forum Wissenschaft, Gisselberger Str. 7, 35037 Marburg,
eMail: forum@bdwi.de, Tel (06421) 21395
Eine Kostprobe gibt es auf unserer Netzsite unter www.bdwi.de

Albrecht Brühl / Albert Hofmann:
Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung - Info-Kommentar für Lehre und Praxis (IK-GSiG)


September 2003, 252 Seiten, 18 € (im Preis sind die Versandkosten enthalten).

Bezug über: Albert Hofmann, Carl-Goerdeler-Str. 124, 60320 Frankfurt/M, Fax (069) 56 003 758, E-Mail: dr.ahofmann@t-online.de


Aufbauend auf dem Ratgeber „Grundsicherungsgesetz - Erläuterungen und Informationen für Betroffene, Berater und Behörden“ wird die überarbeitete und aktualisierte Auflage als „Info-Kommentar für Lehre und Praxis“ (IK-GSiG) vorgelegt.

Mit der Kommentierung wird versucht, möglichst umfassend über Literatur und Rechtsprechung zu informieren ( = Info-Kommentar), strittige Punkte einer methodengerechten Auslegung zuzuführen ( = Lehrkommentar) sowie Hinweise über die Praxis in den Ländern und für die Beratung zu geben ( = Praxiskommentar). Hierbei setzen sich die Autoren auch eingehend mit den Anwendungshinweisen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge sowie den Anwendungsempfehlungen des (vormaligen) Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung (BMA) auseinander.

Das Inhaltsverzeichnis kann unter www.grundsicherungsgesetz.de eingesehen und ausgedruckt werden.

Heribert Renn/Dietrich Schoch unter Mitarbeit von Tim Weber:
Grundsicherungsgesetz  - Lehr- und Praxiskommentar (LPK - GSiG)

mit Anhang Verfahren und Rechtsschutz. Gesetzesstand: 1.1.2003
1. Auflage 2003, 299 S., geb., 29 € Nomos Baden-Baden, ISBN 3-8329-0009-8
„Grundsicherungsrente: Sozialamt kämpft mit Antragsflut“ in: BT 26.3.2003

Das am 1.1.2003 in Kraft getretene Gesetz zur bedarfsorientierten Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist zwar eine an den Regelungen des BSHG orientierte, gleichwohl vollkommen neue Sozialleistung. Das GSiG ist dabei häufig unklar formuliert und enthält auch Regelungslücken. Daraus entstehen erhebliche Umsetzungsprobleme in der Praxis. Der neue LPK-Grundsicherung gibt die nötige Rechtssicherheit. Inhaltlich auf den LPK-BSHG und die Reihe der Lehr- und Praxiskommentare abgestimmt, liegt der Schwerpunkt auf den Bereichen

  • Zuständigkeit, Organisation des Verwaltungsverfahrens, Rechtsschutz

  • Leistungsvoraussetzungen der Grundsicherung

  • Voraussetzungen der Inanspruchnahme von Familienangehörigen, Verzicht des Rückgriffs und dessen rechtliche Voraussetzungen.

Fazit: Der Kommentar für die Sozialberatungspraxis, die Mitarbeiter in kommunalen Grundsicherungs- sowie Versicherungsämtern, Sozialversicherungsträger sowie Verwaltungsrichter und Anwälte für Sozialrecht. Er ergänzt den LPK-BSHG, der nun in 6. Auflage vorliegt.

In Neuauflage erschienen:

Dietrich Schoch (Hrsg.: Matthias-Josef Zimmermann):
Sozialhilfe ? Hilfe zum Lebensunterhalt


Das Buch zur Fernsehserie ARD Ratgeber Recht, dtv/nomos, München 2003, 8,50 €.

Rainer Roth:
Nebensache Mensch -
Arbeitslosigkeit in Deutschland

DVS, Frankfurt, Mai 2003, 600 Seiten, Preis 15 €, ISBN 3-932246-39-X

Erschienen im Mai, wird es bereits vielfach als "Standardwerk" bezeichnet - und dies zu Recht. Auf 600 Seiten liefert Rainer Roth nicht nur eine Fülle aktueller Informationen und Hintergründen zu allen Argumenten der aktuellen Debatte um Faulheit von Millionen und Sozialstaatskosten sowie mögliche Gegenmaßnahmen. Das Verdienst des Werkes sind aber nicht nur Fakten und Argumente, sondern ihre Verständlichkeit für alle Betroffenen und eine parteiliche Bewertung durch den Autor - ohne einen erhobenen Zeigefinger!

Aus dem Vorwort:
 "Das Buch hat einen einzigen Zweck:
Es will nachweisen, dass nicht LohnarbeiterInnen und Arbeitslose für die Arbeitslosigkeit verantwortlich sind, sondern das Kapital. Und es will nachweisen, dass die Lösung des Problems nicht darin liegen kann, dass die LohnarbeiterInnen sich unter der Leitung von Gewerkschaftsfunktionären selbst bekämpfen.

Arbeitslosigkeit bedeutet eine ungeheuere Verschwendung menschlicher Energien. Die Wirtschaftsordnung, die solche Probleme erzeugt, steht selbst auf dem Prüfstand. Die Zusammenhänge, in denen die Arbeitslosigkeit steht, sind hochkompliziert.

Mit dem Buch versuche ich, ein Raster zu entwickeln, in das die ungeheuere Flut der Informationen eingeordnet werden kann. Die Teile 1 bis 3 bauen zwar aufeinander auf. Dennoch ist jedes Kapitel wiederum in sich abgeschlossen. Sie können deshalb an jeder beliebigen Stelle, die sie interessiert, anfangen zu lesen. ...

Das Buch soll dazu beitragen, dass die LohnarbeiterInnen, ob beschäftigt oder arbeitslos, sich ein Bild machen können. Auf sie kommt es letztlich an.

Das Buch soll dazu beitragen, Selbstbewusstsein und Selbstachtung zu behalten und Kraft zu gewinnen. Menschen sind keine Nebensache. Sie müssten im Mittelpunkt stehen."

Nebensache Mensch kann auch über die BAG-SHI bestellt werden.

Heribert Renn/Dietrich Schoch:
Die neue Grundsicherung

NOMOS Verlag, Baden-Baden 2002, ca. 100 S.,14,80 €

Dieser Leitfaden behandelt Leistungen der Grundsicherung, die Anspruchsvoraussetzungen sowie Zuständigkeiten, Organisation und Fragen des Rechtschutzes. Er umfasst außerdem Übersichten, Musterfälle und ein Materialanhang. Die nach Angaben des Verlages leicht verständliche Darstellung soll sowohl Betroffenen, Menschen die in der Sozialberatung tätig sind als auch Beschäftigten der Sozialverwaltung den Umgang mit dem neuen Gesetz erleichtern.

Albrecht Brühl:
Mein Recht auf Sozialhilfe - Mit Asylbewerber- und Grundsicherungsleistungen

17. Auflage, Beck Rechtsberater im dtv, München 2002, ca. 520 S., 9,50 €

Dieser Ratgeber informiert u.a. über Regelsätze und Bedarfsmessung, Mehrbedarf und Unterkunftskosten, Barbetrag für Anstalts- und HeimbewohnerInnen, Einsatz von Einkommen und Vermögen, Gemeinnützige und zusätzliche Arbeit, Bekleidungs-, Hausrats- und Wohnungshilfe., Aufrechnung und Pfändung, Widerspruch und einstweilige Anordnungen, Rückforderungen und Ersatzleistungen, Heranziehung von Unterhaltspflichten sowie soziale Leistungen für Ausländer. Neu in diese Auflage aufgenommen wurden die Berufsbildungsförderung und ?forderung, die Hilfe bei Krankheit und die Eingliederungshilfe für Behinderte Menschen.

Stefan Gillich/Frank Nieslony:
Armut und Wohnungslosigkeit Grundlagen Zusammenhänge und Erscheinungsformen

Fortis Verlag, Troisdorf 2002, 208 S., 16,40 €

Armut in ihren zahlreichen Erscheinungsformen ist nach wie vor Anlass vieler sozialarbeiterischer Interventionen und Hilfen. Eine ihrer extremsten Ausformungen ist die Wohnungslosigkeit. Engagiert greifen die Autoren ein Thema auf, das historisch und aktuell immer auch ein Spiegelbild herrschender (sozial-)politischer Zustände ist. Geschichte und Gegenwart wohnungsloser Menschen zeigen, dass diese Form der Armut - z.B. Kombination mit Arbeitslosigkeit - eine potentielle Bedrohung für viele Menschen sein kann, und darüber hinaus, wie auch das wohlfahrtsstaatliche Hilfesystem dazu beitragen kann, aus Betroffenen so genannte „Nichtsesshafte“ zu machen. „Wer (...) einen schnellen und vor allem fachlich fundierten Einblick in den Zusammenhang von Armut und Wohnungslosigkeit bekommen will, für den ist dieses Werk genau richtig!“ (Neue Caritas 20/2002)

Julia Brennecke, Heiner Brülle, Dieter Butz, Anette Wulfgramm.:
Macht Sozialhilfe abhängig? - Eine Analyse zur Dauer des Sozialhilfebezuges in Wiesbaden.

Beiträge zur Sozialplanung Nr. 21, 2. Aufl. Wiesbaden 2002, 55 S.
Bestellung: Tel.: 0611-313597, Fax.: 0611-313951, email: Sozialplanung-51.1@t-online.de

Die als Kooperationsprojekt der Wiesbadener Ämter für Soziale Arbeit und für Wahlen, Statistik und Stadtforschung erstellte Untersuchung ist aufgrund ihrer Begrenztheit auf die Situation von SozialhilfebezieherInnen in der hessischen Landeshauptstadt sicher nicht repräsentativ für die gesamte Bundesrepublik. Doch gerade das quantitativ stark eingeschränkte Untersuchungsgebiet ermöglicht die Anwendung von Verfahren, die fundiertere Erkenntnisse über die sozialen und ökonomischen Ursachen für den Sozialhilfebedarf, den dynamischen Verlauf des Leistungsbezuges und die Wirkungen und Auswirkungen des Sozialhilfebezuges liefern sollen.

Fazit: Eine lesenswerte Studie für Menschen, die politisch diskutieren oder Lobbyarbeit leisten, und sich allzu oft mit platten Argumenten oder diskriminierenden Vorurteilen gegenüber BezieherInnen von Sozialleistungen herumschlagen müssen. Leider ist der vom Wiesbadener Sozialdezernat herausgegebene 55-seitige Bericht nur gegen eine Schutzgebühr von 22,50 € zu bestellen, was ihn vor einer weiteren Verbreitung in unseren Kreisen wirkungsvoll schützen wird.

Albrecht Brühl / Albert Hofmann:
Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (GSiG)

Text, Erläuterungen und Informationen für Betroffene, Berater und Behörden, Eigenverlag, 12,00 €
(bei Bezug über die BAG-SHI wird unsere Arbeit unterstützt)

 

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