Stellungnahme der BAG Prekäre Lebenslagen zum Beschluss der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag
„Hartz IV mit einer bedarfsdeckenden sozialen Mindestsicherung überwinden“
In einer Pressemitteilung vom 27.01.2009 hat die Fraktion die LINKE
einstimmig die Vorschläge für eine soziale Mindestsicherung und von
oben herab beschlossen. In der Analyse gehen Katja Kipping und Klaus
Ernst auch folgerichtig auf die Fehler bei Hartz IV ein; und sagen auch
richtigerweise „Hartz IV ist Armut per Gesetz.“
Die BAG Prekare Lebenslagen hat hierzu eine Stellungnahme an die
Abgeordneten der Fraktion die LINKE im Deutschen Bundestag
verschickt:
An die
Abgeordneten des Deutschen Bundestages
Fraktion DIE LINKE
Platz der Republik 1
11011 Berlin
26. Februar 2009
Stellungnahme der BAG Prekäre Lebenslagen e.V.zum
Fraktionsbeschluss
„Hartz IV mit einer bedarfsdeckenden sozialen Mindestsicherung
überwinden“
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie wir aus der Presse erfahren haben, wird zur Zeit eine sehr
kontroverse und oft wenig hilfreiche Diskussion um eine neue
Grundsicherung geführt. Wir begrüßen es daher ausdrücklich, dass
die Fraktion und auch die Partei DIE LINKE einen neuen Ansatz in die
Diskussion um Hartz IV bringt, der aus unserer Sicht viele positive
Aspekte aufzeigt..
Als Nachfolgeorganisation der Bundesarbeitsgemeinschaft der
Erwerbslosen- und
Sozialhilfeinitiativen (BAG-SHI) stehen viele von uns in der
tagtäglichen Beratung
sowohl im Bereich des Arbeitslosengeldes II als auch in der Sozialhilfe
(SGB XII)
und setzen sich parteiisch für die Belange der Leistungsberechtigten
ein.
Wir haben uns deshalb entschlossen die Vorschläge der Fraktion
fachlich und
kritisch aus Sicht der Betroffenen zu bewerten und unsere Überlegungen
bezüglich
positiver und negativer Aspekte dieses Papiers aufzuzeigen.
Die Stellungnahme kann in einer Kurz- und Langfassung als PDF-Datei
heruntergeladen werden.
- Die Kurzfassung als herunterladen (3 Seiten, 29 KB)
- Die Langfassung als
PDF-Datei herunterladen (7 Seiten, 53 KB)